Prellballjugend Westdeutscher Meister

Schülerinnen Dritter, Minis „Die besten im Westen“

 

Bei den 35. Westdeutschen Meisterschaften der Prellballjugend in Hückeswagen zeigte der Nachwuchs vom Prellballverein Gundernhausen gute Leistungen und schaffte mit zwei Mannschaften die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften am 20/21.04. in Berlin. Die Minis gewannen den Wettbewerb „Die Besten im Westen“ und standen damit auch ganz oben bei der Siegerehrung.

Bei der männlichen Jugend zeigten sich Moritz Bickert, Hendrik Dörr und Kai Lammerskötter von ihrer besten Seite und gewannen den Titel. Obwohl es im Vorfeld zu einigen Problemen kam präsentierte sich das Trio sehr geschlossen und vor allem am zweiten Tag willensstark etwas „Großes“ zu erreichen. In Vorrundenspielen verzeichnete das Team zwei klare Siege gegen Ausrichter Winterhagen und Kierdorf, musste dann aber eine Niederlage gegen Altenbochum quittieren. Auch gegen Berkenbaum konnte man nicht die gewünschte Leistung abrufen. Wie bereits zuvor war man in der zweiten Spielhälfte nicht mehr so präsent und musste sich dadurch mit einem Unentschieden begnügen. Aufgrund des besseren Ballverhältnisses reichte dies aber für Platz zwei in der Gruppe und brachte damit das einfachere Vorkreuzspiel. Der ATV Bonn war keine große Hürde zum Einstieg in die Finalrunde. Von Beginn an dominierte der PVG das Geschehen und gewann hoch mit 42:27. Im Halbfinale traf man auf Söhlde. Die Westfalen überraschten bis zu diesem Zeitpunkt die Konkurrenz und hatten einen überragenden Angreifer in ihren Reihen. Es entwickelte sich ein toller Schlagabtausch bei dem es sehenswerte Angriffsaktionen der Westfalen gab. Der PVG seinerseits antwortete mit klaren und einfachen Mitteln und blieb dabei fehlerfrei was letztendlich den Ausschlag für den 40:36 Sieg gab. Im Finale traf man erneut auf Altenbochum die nun auf einen weiteren Spieler zurückgreifen konnten. Obwohl das Team nun stärker war wusste sich die PVG-Crew zu steigern und es kam auch hier zu einer stark umkämpften Partie. Knapp ging es in die Halbzeit und das Betreuerteam Tobi Finger und Walter Stuckert appellierten nochmals an die Angreifer den Druck insbesondere bei der Angabe bis zum Spielende hochzuhalten um somit den Gegner nicht zu seinem Spiel kommen zulassen. Die Maßgabe wurde gut umgesetzt der Gegner auf Distanz gehalten und am Ende knapp aber sicher mit 38:37 gewonnen.

Auch die Schülerinnen Gina Arlt, Katharina Hanstein und Lara Speyer haben das Ticket für die nationalen Titelkämpfe gelöst. Völlig überrascht waren die Girls über ihre eigene gute Leistung und sangen nach Erreichen der Qualifikation: Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin…!!!

Auch hier standen die Vorzeichen nicht gerade günstig denn Schlagfrau Joan Matys stand kurzfristig nicht zu Verfügung und somit war man personell deutlich geschwächt. Was man allerdings mit Einsatz und Willensstärke alles erreichen kann demonstrierte das junge Trio. Ihre letztjährige Mitspielerin Eva Breitwieser (nun Jugend) unterstützte Georg Bickert in der Betreuung und spornte die Girls an. Obwohl es gegen Winterhagen und Hochneukirch jeweils zwei Niederlagen gab war man nicht chancenlos. Erfolgreicher war man dann aber in den Partien gegen Kierdorf. Die Rheinländerinnen spielten ebenfalls zu dritt und mussten sich in beiden Spielen dem Kampfgeist der Gundernhäuserinnen geschlagen geben.

Das Schülerteam um Timm Adamy, Luca Hanstein, Maurice Hummel, Cedric Schiers und Max Deinert konnte nicht die Erwartungen erfüllen. Zwar rechnete man nicht mit der Qualifikation doch der Einzug in die Endrunde wäre möglich gewesen und man hätte sich für nächstes Jahr „in Stellung gebracht“. In den Gruppenspielen setzte es drei Niederlagen wobei Söhlde am einfachsten zuschlagen gewesen wäre. Mit Rang 4 bleib nur das Spiel um Platz 7 was man dann gegen Lippspringe deutlich gewann.

Bei den Minis ging es noch nicht um die Fahrtkarten für die Deutschen. Die Kleinsten spielen nur bis zur Regionalebene und haben mit dem Wettbewerb „Die Besten im Westen“ ihren Saisonhöhepunkt. Entsprechend motiviert gingen Silas Schlehenstein, Tristan Tegtmeyer und Nadim Wilhelm an Start und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Fünf teils hohe Siege zeugen von der Überlegenheit des jüngsten PVG-Nachwuchses. Zwar war das Team manchem Gegner körperlich überlegen doch auch in der Spielanlage waren sie wesentlich weiter als die Konkurrenz und der Übergang zur nächsten Saison in die Schülerklasse sollte für die Jungs nahtlos möglich sein .

 

 

Ergebnisse / Abschlusstabellen

 

Mini

 

PVG SKG Ober-Ramstadt 17:14
PVG TB Essen-Altendorf 28.08
PVG TV Winterhagen 19:15
PVG TV Schwanenberg 22:15
PVG TV Berkenbaum 23:12

 

1. PV Gundernhausen   10:00
2. SKG Ober-Ramstadt   08:02
3. TB Essen-Altendorf   06:04
4. TV Schwanenberg   03:07
5. TV Winterhagen   03:07
5. TV Berkenbaum   00:10

 

weibliche Schüler

 

PVG TV Kierdorf 26:24
PVG TV Hochneukirch 24:37
PVG TV Winterhagen 33:37
PVG TV Kierdorf 31:27
PVG TV Hochneukirch 25:41
PVG TV Winterhagen 30:35

 

 

1. TV Hochneukirch   10:02
2. TV Winterhagen   10:02
3. PV Gundernhausen   04:08
4. TV Kierdorf   00:12

 

männliche Schüler

 

PVG TB Essen-Altendorf 27:39
PVG TuS Westfalia Sölde 32:37
PVG TV Berkenbaum 28:37
7/8. TV Jahn Bad Lippspringe 39:28

 

1. TV Kierdorf    
2. Kölner TB    
3. TV Berkenbaum    
4. TuS Westfalia Sölde    
5. TB Essen-Altendorf    
6. FA Altenbochum    
7. PV Gundernhausen    
8. TV Jahn Bad Lippspringe    

 

Männliche Jugend

 

PVG TV Kierdorf 27:28
PVG FA Altenbochum 22:23
PVG TV Winterhagen 26:19
PVG TV Berkenbaum 22:25
Vorkreuzspiel  
PVG ATV Bonn 31:29
½ Finale    
PVG TuS Westfalia Sölde  
Finale    
PVG FA Altenbochum 22:26

 

1. PV Gundernhausen    
2. FA Altenbochum    
3. TV Berkenbaum    
4. TuS Westfalia Sölde    
5. SKG Ober-Ramstadt    
6. ATV Bonn    
7. TV Kierdorf    
8. TV Schwanenberg    
9. TV Winterhagen    
       

 

(stu)

 

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