Erfolgreiche Titelverteidigung – Schülerteam gewinnt erneut den Deutschlandpokal – Jugend auf Rang 6

DSC04428Mit einer grandiosen Vorstellung besiegte unser Schülerteam mit Leon Becker, Leonardo Schiers Tristan Tegtmeyer, Felix Thiel, Nadim Wilhelm und Lucas Wolf die Auswahlmannschaft des Niedersächsischen Turnerbundes (NTB) im Endspiel um den diesjährigen Deutschlandpokal mit 37:24(!).
Sichtlich gerührt und mit leicht feuchten Augen konnte Coach LJFW Walter Stuckert bereits 3 Minuten vor Spielende den Auswechselspielern die Möglichkeit geben am großen Erfolg aktiv teilzuhaben und damit seinen Dank für die zuvor erbrachten Leistungen auszudrücken.
In Sottrum/Nds. war der HTV mit zwei Mannschaften in den Altersklassen mJ 11-14 und mJ 15-18 vertreten und konnte die Erwartungen deutlich erfüllen. In den Vorrundenspielen der Schüler setzte sich unser Team nach Siegen gegen Sachsen (36:29), Niedersachsen (36:27), Rheinland (36:19) und Berlin (41:22) souverän durch und qualifizierte sich direkt fürs Halbfinale. Gegner hier war Sachsen, das sich im Vorkreuzspiel überraschend gegen den Zweiten der anderen Gruppe, den Bremer Turnverband, mit 32:30 durchsetzen konnte. Wie schon in der Vorrunde dominierten die Hessen dank ihrer spielerischen und körperlichen Überlegenheit und fuhren einen klaren 40:30 Sieg ein. Der Endspielgegner wurde zwischen dem NTB und Schwaben ermittelt. Die Süddeutschen gingen als leichter Favorit ins Spiel, konnten sie doch auf Personal des Deutschen Meisters, des Vize sowie dem Vierten der Titelkämpfe zurückgreifen. Doch auch der NTB hatte keine schlechte Auswahl, denn als stärkster Verband haben sie die meisten Jugendmannschaften in dieser Altersklasse im Spielbetrieb. Es war also von Beginn an spannend und die Hausherren konnten mit zunehmender Spieldauer auf lautstarke Unterstützung ihrer Fans aufbauen. Nach hartem Kampf siegten die Norddeutschen knapp aber nicht unverdient mit 32:31.
Stuckert hatte sein Team fürs Endspiel gut eingestellt und die Jungs setzten seine Vorgaben hervorragend um. Die Abwehr war kaum zu knacken und wusste sich immer wieder schnell auf die neuen Angriffssituationen des Gegners einzustellen. Sie hielt die Bälle sofort in den eigenen Reihen, sodass der eigene Angriff bestens in Szene gesetzt werden konnte. Da hier mit viel Druck, einem ordentlichen Schuss Risiko fast fehlerfrei agiert wurde setzte man sich Punkt für Punkt vom Gegner ab. Zur Halbzeit führte der HTV mit 17:12 und auch in der Folge hielt man Kurs. Selbst mit den Einwechselungen in der Schlussphase kam es nicht zu einem Leistungsabfall man bestimmte weiter das Spiel und baute die Führung bis zum 37:24 Endstand aus.
„Die Niedersachsen machten eigentlich ein Klassespiel. Sie hatten technisch und spielerisch einiges zu bieten, waren kampfstark und hatten enorme Unterstützung von außen. Doch unsere Jungs hatten einfach die besseren Antworten. Fast alle langen Spielzüge gingen an uns. Normalerweise werden in dieser Spielklasse 70 und mehr Punkte ausgespielt. Betrachtet man die Ergebnisse unserer Mannschaft und schaut sich insbesondere die Gutbälle der Gegner gegen uns an, dann waren die Leistungen bei diesem Auftritt schon nah an dem was perfekt nennen kann.“ So der Kommentar des Landesjugendfachwartes kurz nach Spielschluss.
Auch unsere männliche Jugend mit Timm Adamy, Maurice Hummel, Cedric Schiers zusammen mit Kilian Dausmann wusste zu überzeugen. Die eingesetzten Spieler sind alle im ersten Jahr in dieser Spielklasse und waren damit das mit Abstand jüngste Team dieser Spielklasse. Das Potential das die Jungs mitbringen ist allerdings aller Ehren wert. Nach einem starken Auftritt gegen Westfalen (36:38) konnte man gegen den Favoriten Pfalz nur in der ersten Spielhälfte mithalten und quittierte dann aber eine klare 25:37 Niederlage. Durch einen auch in der Höhe deutlichen 39:28 Sieg gegen Berlin war man in die Finalrunde eingezogen. Im Vorkreuzspiel traf man auf Bremen. Die Norddeutschen zählten zu den Topfavoriten doch unsere Jungs wollten nun wissen wo sie stehen. Mit einer kämpferischen Klasseleistung hielten sie bis zum Schlusspfiff dagegen und mussten sich dem späteren Endspielteilnehmer nur knapp mit 31:34 geschlagen geben. Die Partie hatte enorm Kraft gekostet und die Pause vor dem Spiel um Platz 5 war sehr kurz, sodass man gegen Westfalen auf verlorenem Posten stand. Trotz des 26:42 konnten die Jungs auf gute Leistungen an diesem Wochenende zurückschauen.
Im Gesamtklassement belegte der HTV, obwohl er nur in den Spielklassen der Jungs vertreten war, Platz 6 von elf gestarteten Verbänden.

Männliche Jugend 11-14 (Schüler)

HTV – Sachsen 36:29
HTV – Niedersachsen 36:27
HTV – Rheinland 36:19
HTV – Berlin 41:22
Halbfinale
HTV – Sachsen 40:30
Finale
HTV – Niedersachsen 37:24

1 Hessischer Turnverband – PV Gundernhausen
2 Niedersächsischer Turner-Bund
3 Schwäbischer Turnerbund
4 Sächsischer Turn-Verband
5 Bremer Turnverband
6 Westfälischer Turnerbund
7 Badischer Turnerbund
8 Rheinischer Turnerbund
9 Berliner Turn- und Freizeitsport-Bund
10 Pfälzer Turnerbund

Männliche Jugend 15-18

HTV – Westfalen 36:38
HTV – Pfalz 25:37
HTV – Berlin 39:28
Vorkreuzspiel
HTV – Bremen 31:34
Platz 5
HTV – Westfalen 26:42

1 Niedersächsischer Turner-Bund
2 Bremer Turnverband
3 Rheinischer Turnerbund
4 Pfälzer Turnerbund
5 Westfälischer Turnerbund
6 Hessischer Turnverband – PV Gundernhausen
7 Schwäbischer Turnerbund
8 Berliner Turn- und Freizeitsport-Bund

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