Schülerteam zieht ins Finale ein

Beim 27. Deutschlandpokal der Prellballjugend in Güglingen/Schwaben gelang dem Schülerteam der Einzug ins Endspiel und damit der bisher größte Erfolg einer Auswahlmannschaft des Hessischen Turnverbandes seit Austragung dieser Veranstaltung.


Zu Beginn der Vorrunde sah es nicht gut aus, denn es setzte eine deutliche 46:22-Niederlage gegen Niedersachsen. Eine spieltaktische Änderung war ausschlaggebend, dass die nächste Partie gegen Schwaben sicher mit 42:32 gewonnen wurde und auch gegen die favorisierten Pfälzer ein 47:40 Sieg heraussprang. Als Gruppenzweiter hatten sich Moritz Bickert, Jan Filter (beide PV Gundernhausen), Jan Dietrich, Tom Hanker, Til Speyer (alle SKG Ober-Ramstadt) für die Endrunde qualifiziert. Im Vorkreuzspiel wurde nun Westfalen deutlich geschlagen (41:28) und es kam anschließend zu einem packenden Halbfinale gegen Baden.


Die Hessen legten einen guten Start hin und führten schnell mit vier Bällen, was dem Team viel Sicherheit gab. Eine starke Abwehr ermöglichte es nun ein variables Angriffspiel aufzuziehen und so stand am Ende ein 38:35, was den Einzug ins Endspiel bedeutete. Im Finale traf man erneut auf Niedersachsen, doch dieses Mal war die Partie nicht so einseitig wie am Vortag. Obwohl die Norddeutschen aufgrund ihrer körperlichen Überlegenheit deutliche Vorteile in der Raumaufteilung hatten, gelang es Bickert immer wieder mit sehr platzierten Angaben zu punkten und so einen knappen Vorsprung bis Mitte der zweiten Spielhälfte zu verteidigen. In der Schlussphase hatten die Niedersachsen dann aber mehr Substanz und die Kraft entschied das Spiel (37:42).


 

von links nach rechts: Tom Hanker, Jan Filter, Jan Dietrich, Til Speyer und Moritz Bickert


Die weibliche Jugend mit Michèle Hörbert, Christine Hummert, Lilly Mühlich und Kim Vogt (alle TV Zeilhard) belegte im Enklassement Platz 6. In der Vorrunde unterlag man Niedersachen (32:37) und den Rheinland (32:35), siegte aber gegen Schwaben (33:32) und qualifizierte sich so noch für das Vorkreuzspiel. Hier bezog das Team gegen den späteren Finalisten Berlin eine 31:38-Niederlage und hatte im Spiel um Platz 5 das Pech, dass Rheinland mit dem Schlusspfiff den Siegpunkt erzielte.


Die männliche Jugend mit Carsten Brendel, Niklas Dörr, Tobias Finger und Fabian Zalman (alle PVG) musste kurzfristig auf ihren Mittelspieler Hendrik Dörr verzichten und hatten damit einen schweren Stand. Durch großen kämpferischen Einsatz zog man trotz zweier Niederlagen gegen das Rheinland (34:38) und Westfalen (35:40) mit einem nicht zu erwarteten Sieg gegen Baden (41:29) in die Endrunde ein. Im Vorkreuzspiel gegen die Vertretung Niedersachsens (33:42) war dann allerdings Endstation und auch um Platz 5 musste man die Überlegenheit Westfalens (31:44) anerkennen.

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