Prellball-Senioren bei der Deutschen

Männer 50 überrascht mit Rang 4 bei der WDM

 

Bei den 35. Westdeutschen Meisterschaften der Senioren in Meinerzhagen überraschten Georg Bickert, Achim Schindler, Walter Stuckert, Klaus Vogel und Reiner Wolf sich und die Konkurrenz und qualifizierten sich mit Platz 4 für die Deutschen Seniorenmeisterschaften an 4/5. Mai in Osterholz-Scharmbek bei Bremen.

Wie bereits im Vorjahr (damals Dritter) zählte der PVG nicht zu den Favoriten bei der Vergabe um die begehrten Tickets. Hessenmeister Kassel, der rheinischer Meister Viersen sowie die aus der Männer 40 aufgestiegenen ehemaligen Deutschen Meister Berkenbaum und Altenbochum aus Westfalen waren die Top gehandelten Teams und zugleich auch Meisterschaftsanwärter. Für Gundernhausen wäre ein Erreichen der Endrunde bereits ein Erfolg und wie man bei der Anreise erfuhr qualifizierten sich dieses Jahr in der M50 vier Mannschaften. Dies war eine kleiner Hoffnungsschimmer Endrunde und dann ein gutes Vorkreuzspiel und du bist dabei.

Den Auftakt hatte man gegen Viersen und wie schon oft konnte man das Spiel lange offen halten und unterlag nur knapp mit 26:28. Eine direkt verwandelte Angabe Sekunden vor Spielende sollte später noch von Bedeutung sein. Im zweiten Spiel hatte man den Idarer TV vor der Brust. Oftmals erwiesen sich die Schmuckstädter als unbequemer Gegner und fügten bei Turnieren dem PVG schon die eine oder andere Niederlage zu. Heuer war davon allerdings wenig zu spüren. Von Beginn nahmen die Gundernhäuser das Heft in die Hand und bestimmten das Geschehen. Mit dem 41:25 Sieg hinterließen sie eine ordentliche Duftmarke bei der noch zu spielenden Konkurrenz.

Altenbochum hatte sich zuvor gegen Viersen mit 2 Bällen durchgesetzt und stand nun auf dem Programm. Eine klasse Abwehrleistung setzte die Westfalen unter Druck und ihr Angriff konnte nicht wie gewohnt agieren. Die PVG-Crew witterte nun seine Chance und wuchs kämpferisch über sich hinaus und brachte damit den Favoriten in starke Bedrängnis. Zwei Schlagfehler von Mittelspieler Olaf Voss brachte den PVG in der zweiten Spielhälfte in Führung und gab zusätzliches Oberwasser. Als Bochum versuchte durch Positionswechsel gegenzusteuern war eine Vorentscheidung gefallen, denn Gundernhausen führte nun mit 2-3 Bällen. Wie auch gegen Viersen hatte der PVG 6 Sekunden vor Schluss nochmals Angaberecht und konnte die Situation für einen direkt erzielten Punkt nutzen der zum 30:27 Sieg führte.

Im direkten Vergleich war der PVG das beste Team und konnte mit einem Sieg gegen Meinerzhagen vorzeitig das Ticket für die Deutschen lösen. Entsprechend groß wurde nun der Druck und man fand nicht wie gewohnt in die Partie. Leichte Fehler zeugten von Nervosität und Spielführer Stuckert ordnete einen frühen Wechsel an um nicht in einen größeren Rückstand zugeraten. Die Maßnahme griff und schnell stabilisierte sich die neue Formation und brachte eine 18:15 Halbzeitführung. Im zweiten Abschnitt zogen die PVG-Mannen auf und davon und schafften ein deutliches 39:23.

Nach dem nun der Gruppensieg und damit die Qualifikation feststand war die Luft raus. Angreifer Stuckert hatte sich total verausgabt und konnte keine Akzente mehr setzen was das Team deutlich schwächte. Die Abwehrreihe brachte auch in der Finalrunde noch eine starke Leistung konnte aber die Niederlagen gegen Meister Altenbochum und Viersen nicht mehr verhindern.

 

 

Ergebnisse / Abschlusstabellen

 

Männer 50

 

PVG Viersener TV 26:28
PVG Idarer TV 41:25
PVG FA Altenbochum 30:27
PVG TuS Meinerzhagen 39:23
½ Finale
PVG FA Altenbochum 21:34
Platzierungsspiel 3-4
PVG Viersener TV 24:30

 

1. FA   Altenbochum    
2. TV Berkenbaum
3. Viersener   TV
4. PV Gundernhausen
5. ACT   Kassel
6. TB   Oberhausen
7. TuS Meinerzhagen
8. Linden-Dahlhauser   TV
9. Idarer TV

 

(stu)

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